Spieltherapie

Die Sprache des Kindes ist das Spiel

Dem logisch-analytischen Therapiegespräch auf verbaler Ebene sind Kinder kaum zugänglich. Oftmals sagen sie nur das, was Erwachsene wohl hören wollen. Das Spiel eines Kindes hingegen ermöglicht aufschlussreiche Einblicke in seine Gefühlswelt. Sensibilität und Einfühlungsvermögen sind Voraussetzungen, um sein Spiel deuten und verstehen zu können.

Wie läuft eine Spieltherapiesitzung ab?

Freie Auswahl der Spielmöglichkeiten

Das Kind erhält in einem Raum mit unterschiedlichen Spielmöglichkeiten die freie Wahl, wie und womit es sich beschäftigen möchte. Ich begleite das Kind innerhalb der abgesprochenen Grenzen in der mir zugeteilten Rolle: Das Kind hat die Regie über das Spiel.

Ich fasse meine Beobachtungen in Worte und gebe dem Kind Rückmeldung, indem ich sein Spiel kommentiere und in gesprochene Sprache übersetze. Ich greife Gefühlsregungen auf und bringe Stimmungen ins Spiel ein. Dabei bleibe ich achtsam, einfühlsam und neugierig, mache die innere und äußere Bewegung des Kindes mit.

So werden Such- und Entwicklungsprozesse angeregt, Entwicklungsschritte können nachgeholt werden. Die Selbstwahrnehmung des Kindes in Bezug auf seine Person und sein Schaffen wird gefördert. Das Kind bewegt sich dabei in seinem Tempo und beschäftigt sich mit den eigenen Themen auf selbstbestimmte Art und Weise.

Für wen eignet sich Spieltherapie?

Das Kind führt Regie

Für Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren

Behandlungsfelder

  • Ängste
  • Aggressionen
  • Unruhe und Ruhelosigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schwierigkeiten im sozialen Umgang
  • Bettnässen
  • Tics
  • schwere Krankheit im Bezugsumfeld
  • Verlust einer Bezugsperson
  • Tod einer Bezugsperson
  • Trennung der Eltern
  • Geschwisterrivalität
  • Überforderung bei der Verarbeitung von Sinnesreizen
  • Trauma
  • ungelöste innere Konflikte
  • Hemmung/Enthemmung

Kosten

Auf Anfrage. Eine Kostenübernahme ist durch einige private Krankenkassen oder eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung möglich. Bitte erfragen Sie bei Ihrer Krankenkasse weitere Informationen zur Kostenerstattung.